Hormone

Im Fall einer Klientin mit übermäßigem Schwitzen, Haarausfall und Schlafstörungen stieß ich auf der Suche nach möglichen Ursachen auf die Hormone.

Durch Aktivierung der Hormonzentren mittels Farb-Akupunktur erfolgte eine sofortige Besserung der Symptome.

Lesen Sie hier wichtige und interessante Zusammenhänge zwischen Hormonen und Gesundheit.

 Manuela Schlenker Kinesiologie

Hormone

Hormone sind winzige Botenstoffe und für alle lebenswichtigen Vorgänge im Körper notwendig.
Sie bestimmen auch seelische Vorgänge, egal ob wir glücklich oder traurig sind, immer sind Hormone im Spiel.

Die Hormonforschung - die Endokrinologie - gibt es seit ca. 100 Jahren.
Die Wissenschaft schätzt, daß es wahrscheinlich um die 1000 Hormone gibt, erforscht sind allerdings erst ca. 100.

Die Schaltzentrale bzw. den Vorsitz aller Hormone im Organismus hat der Hypothalamus, das ist eine bohnengroße Region im Gehirn.
Durch ein feedback-System erhält der Hypothalamus pausenlos Meldungen über Hormonüberschüsse im Körper oder ob noch irgendwo etwas gebraucht wird.
Ebenso wird über dieses System unser Gefühl, der Blutdruck, die Temperaturregulation, die Atmung, der Wasserhaushalt und noch vieles mehr reguliert.

 

Lesen Sie hier wo die wichtigsten Hormone in unserem Körper produziert werden, und welche Wirkungen sie haben:

Die Schilddrüse

sie ist bekannt geworden durch den Kropf vieler Alpenlandbewohner.
Prodzuiert sie zuwenig Hormone, leidet man an Antriebslosigkeit, Mißstimmungen bis hin zu depressiven Verstimmungen.
Außerdem kann sich der Stoffwechsel verlangsamen - dadurch kommt es zu einer Gewichtszunahme.
Tipp: wenn Sie den Verdacht haben, daß Ihre Schilddrüse nicht richtig produziert, messen Sie an mehreren Tagen morgens vor dem Austehen Ihre Körpertemperatur unter der Zunge.
Normal ist der Wert zwischen 36,4 und 36,8 Grad. Liegt die Temperatur deutlich darunter, kann dies ein Hinweis auf eine Unterfunktion sein.
Am besten, sie suchen einen Arzt auf!

 

Die Bauchspeicheldrüse

Sie liegt hinter dem Magen und produziert Insulin und Glukagon.
Ißt man Kohlenhydrate oder Zucker, ehöht sich der Blutzuckerspiegel. Insulin wird ausgeschüttet um den Blutzuckerspiegel wieder zu senken und gleichzeitig fördert es die Aufnahme von Glukose (Zucker) in der Leber und der Muskulatur als Reserven.

Insulin sorgt auch dafür, daß Zucker in den entsprechenden Zellen in Fett umgewandelt wird.
Glukagon ist der Gegenspieler des Insulins. Es sorgt in Stresssituationen und bei körperlichen Beanspruchungen dafür, daß Zuckerreserven aus den Speichern ins Blut abgegeben werden.

 

Die Nebennieren

Sie sitzen wie Käppchen auf den Nieren und geben die Hormone direkt ins Blut ab.
Die Nebennierenrinde und das Nebennierenmark geben viele verschiedene Hormone ab, die auf Stress, Brutdruck, Verwertung von Fetten, Eiweißen und Kohlenhydraten, Immunsystem, männliche und weibliche Geschlechtshormone und das Altern wirken.

Ein kleines Beispiel: eine übersteigerte Produktion von Androgenen kann bei Frauen zu Akne und starkem Haarwuchs im Gesicht und am Körper führen.

Im Nebennierenmark werden die klassischen Stresshormone Adrenalin und Noradrenalin gebildet.

 

Eierstöcke

Dort werden die weiblichen Sexualhormone Östrogen und Progesteron gebildet.
Sexualhormone wirken nicht ausschließlich an den Geschlechtsorganen.
Mit 70 % beeinflussen sie Stofwechsel, Prozesse des Gehirns, der Knochen, der Blutgefäße und der Schleimhaut.

Östrogen sorgt für alle Vorgänge rund um Fruchtbarkeit und Schwangerschaft,
für weibliche Formen, für eine gesunde und straffe Haut, für festes und dichtes
Haar. Es sorgt auch für feste Knochen.
Fällt ihre Wirkung weg bzw. wird reduziert, können Wechseljahrs-Beschwerden
auftreten und auch Osteoporose entstehen.

Progesteron (auch Gelbkörperhormon) fördert die Einnistung der befruchteten
Eizelle, es spielt auch eine wichtige Rolle für die Fortpflanzung.
Außerdem fördert es die Wasserausscheidung und hat einen relativ großen
Einfluß auf das körperliche und seelische Wohlbefinden einer Frau.

 

Hoden

Neben den Spermien wird dort das männliche Sexualhormon Testosteron gebildet.
Es wirkt auf alle Körperzellen und ist auch zuständig für den männlichen Haut-, Knochen- und Muskelaufbau.
Ebenso sorgt es für seelisches Gleichgewicht und sexuelle Lust.

 

 

Sämtliche Abläufe im Körper müssen durch verschiedene Hormone gesteuert und reguliert werden.
Ohne diese Botenstoffe läuft gar nichts.
So ist ihr gutes Zusammenspiel absolut notwendig für ein positives Lebensgefühl und körperliches und seelisches Wohlbefinden.

In den Wechseljahren (gemildert auch beim Mann), wenn also gewisse Hormonzentren die Ausschüttung drosseln, kann es zu verschiedenen Symtomen kommen.
Schlaflosigkeit, Herzklopfen, Gelenkschmerzen, Gewichtszunahme, übermäßiges Schwitzen, Niedergeschlagenheit, Haarausfall.......

 

Mit dem kinesiologischen Muskeltest lassen sich Hormonstörungen feststellen.
Bei größeren Problemen ist eine Abklärung beim Arzt sicher notwendig und förderlich.

Im Alternativbereich gibt es die Möglichkeit, über die Ernährung mit Sojaprodukten positiv auf den Hormonhaushalt einzuwirken (ein Bestandteil der Sojabohne hat ähnliche Wirkungen wie Östrogene).

Ebenso kann eine Anregung des Energieflusses und somit ein Ausgleich von körperlichen und seelischen Energien positiven Einfluß auf das Hormonsystem nehmen.
Dabei ist es egal, ob Sie eine kinesiologische Behandlung in Anspruch nehmen, sich eine Reiki Behandlung gönnen, andere sehr gute energetische Behandlungen machen lassen oder selbst mit Ihren Möglichkeiten arbeiten.

 

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