Lebenswert No. 3
Liebe Lebenswert - LeserInnen,
ich freue mich Ihnen den 3. Lebenswert präsentieren zu dürfen. Ich habe wieder einige interessante Themen für Sie zusammengestellt. In der Serie "Die Medizin der Völker, Heiler und Mediziner" geht die Reise heute nach Marokko.
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Inhalt "Lebenswert No.3"°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
-01- Tierkinesiologie
-02- Teebaumöl - ein erstaunliches Naturprodukt
-03- "Die Medizin der Völker, Heiler und Mediziner"
Diesmal: Geistbessenheit in Marokko-04- Tinnitus
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-01- Tierkinesiologie°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Die Behandlung bzw. Arbeit mit Kinesiologie ist nicht nur Menschen vorbehalten sondern kann auch sehr gut und einfach bei Tieren angewandt werden.
Der Muskeltest kann über eine Person gemacht werden, sofern man den Muskeltest verwenden will.Tiere haben ähnliche Meridianverläufe wie Menschen und auch die Stärkungs- und Korrekturmöglichkeiten sind ähnlich gelagert.
Bei Hunden, Katzen, Hasen, Pferden, Kühen... kann gut direkt am Tier gearbeitet werden.
Bei Vögeln oder Wildtieren kann mit einer Feder, Fellhaaren oder auch mit einem Foto getestet und korriegiert werden.
So unglaublich das klingt - es funktioniert.Auch muskuläre Verletzungen oder Verspannungen bei Tieren können mittels Kinesiologie sehr gut unterstützt werden.
Nicht nur an der Struktur des Tieres wird gearbeitet, falls notwendig, können auch psychische Probleme, Schockzustände u.v.m. positiv unterstützt werden.
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-02- Teebaumöl - ein erstaunliches Naturprodukt°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
das australische Teebaumöl wurde von den Ureinwohnern, den Aborigines, als Heilmittel verwendet.
1930 wurde es weltweit als natürliches Antibiotikum eingesetzt, jedoch 1950 vom Penicillin abgelöst.Teebaumöl gibt es in verschiedenen Qualitäten. Weniger gute Ware kann für Duftlampen und Kosmetikartikel verwendet werden.
Der Einsatz direkt an Wunden sollte nur mit höchster Qualität - Apothekenqualität - erfolgen.Teebaumöl wirkt antiseptisch und pilzabtötend. Es ist 5 mal so wirkungsvoll wie normales Desinfektionsmittel.
Es gibt ganz viele Möglichkeiten, Teebaumöl sinnvoll und unterstützend einzusetzen:
- Haut: Wundsterilisation, Ekzeme, Hautpilze (Gesichtswasser, Cremen,
Körperöle, lindert oft Juckreiz bei Neurodermitis oder
Schuppenflechte)
- Erkältungen: Gurgeln, inhalieren
- Schnitt und Schürfwunden: Desinfiziert, fördert Wundheilung, lindert
Wundschmerz
- Verbrennungen: Pur oder verdünnt draufträufeln
(Sonnenbrand Mandel od. Weizenkeimöl mit 10 % Teebaumöl)
- Herpes: Lindert Juckreiz, reduziert den Ausbruch von Fieberblasen
- Warzen, Hühneraugen: regelmäßig mit Teebaumöl betupfen
- Scheidenpilz / Vaginalinfektion: Tampons mit 10 - 20 % Lösung u. Mandelöl
tränken, Sitzbäder machen
- Nagelbettinfektionen / Nagelpilz: Baden oder pur verwenden
- Fußpilz
- ZahnfleischentzündungenDie Einnahme von flüssigem Teebaumöl ist nicht zu empfehlen.
In Apotheken gibt es allerdings Teebaumöl-Kapseln, die sehr pilzabtötend sind und den Darm und die Verdauungsorgane unterstützen.
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-03- "Die Medizin der Völker, Heiler und Mediziner"
Diesmal: Geistbessenheit in Marokko°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
"Maskun", "Madrub" und "Maquis", (besessen, getroffen und gefallen) von "Dschnun", das ist im alten Glaube der Marokkaner der Grund für Krankheiten.
Dschnun ist die Mehrzahl von Dschinn, dem wenig differenzierenden arabischen Wort für Geister und Dämonen, die ein oft unberechenbares Interessean den Angelegenheiten der Menschen entwickeln.
Sie sind sehr reizbar und können einen Beleidiger angreifen, zwicken, schlagen, in ihn einfahren oder ihn sonstwie heimsuchen. Im Koran steht, daß Gott die Menschen aus Töpferlehm geschaffen hat, die Dschinn aus Feuer ohne Rauch.Die Besessenheit durch Dschin ist eine von vielen medizinischen Überlieferungen, die im Widerstreit zur Schulmedizin steht. Krankheit kann außer den der westlich-naturwissenschaftlichen Medizin bekannten Ursachen auch durch den bösen Blick, Hexerei und Vergiftung hervorgerufen werden.
Im Volksverständnis sind somit mehrere Ursachen möglich. Die Behandlung von Krankheiten unterliegt nun weniger theoretischen als viel mehr praktischen Erwägungen:- welcher Heiler ist verfügbar?
- wie hoch sind die Kosten?
- in welcher Beziehung steht man zu dem Heiler?
- in welchem sozialen und kulturellen Umfeld steht man?Beim Stellen der Diagnose werden viele Aspekte der Dschnun berücksichtigt. Die Dschnun - grundsätzlich amoralische Wesen - tun sowohl gutes als auch böses. Krankheit ist nur eine Form von von möglichen Anfechtungen. Weitere sind Pechsträhnen, Unfälle, Vermögensverlust oder missratene Prüfungen. Krankheit kann als - wie die Ereignisse auch - nicht vom Umfeld des Befallenen losgelöst werden.
Von der Krankheitsursache zu sprechen heißt also, von der moralischen Verfassung des Erkrankten zu sprechen. Auf diese Weise nehmen die Kranken zugleich Teil in der unmittelbaren Welt gewöhnlichen irdischen Leidens als auch in der spirituellen Überwelt, welche dem irdischen Leiden eine transzendente Bedeutung gibt.
Die oft sehr ausgefeilten Diagnosetechniken umfassen Orakel und Wahrsagen, Hervorrufen und Deutung von Träumen, das Spielen von trance-hervorrufenden Melodien, bis die vom eingefahrenen Dämon Bevorzugte entdeckt wird.Die Behandlung erfolgt meist durch Rituale mit Trance und Musik. In allen Fällen von Besessenheit wird durch die Therapie eine dauerhafte Beziehung geschaffen.
Der angreifende Geist - die Ursache der Krankheit - wird in einen beschützenden Geist verwandelt, einen strengen Hüter der Tugend und meist auch der physischen Gesundheit seines "Opfers". Denn sollte dieses seinen Anweisungen nicht Folge leisten, würde der Dämon erneut zuschlagen.
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-04- Tinnitus°°°°°°°°°°°°°°°°°
Tinnitus- oder der Verlust der Stille - wieviel ist nicht schon über dieses Thema geschrieben, referiert, geforscht und therapiert worden.
Und das leider oft ohne Erfolg.Rund 10 % der Bevölkerung ist mit den Geräuschen wie brummen, pfeifen, rauschen, klopfen oder summen im Ohr betroffen.
Mal lauter, mal leiser, es gibt meist keinen erkennbaren Grund, warum in der Lautstärke Unterschiede auftreten.
Auslöser für diese Ohrgeräusche gibt es viele: Lärmtrauma, Hörsturz, Schädel- Hirnverletzungen, Herz-Kreislauf- und Stoffwechselstörungen, Antibiotika... bis hin zu psychischen Themen wie Angst, Stress...Bis heute gibt es keine allgemein gültige, gesicherte Therapie.
Statt Beseitigung geht es oft vielmehr um Akzeptanz.Der Mediziner Dr. Hans Greuel von Institut für Biomentale Medizin in Düsseldorf meint zu diesem Thema:
"Wer weint, weil er traurig ist, braucht keinen Augenarzt.
Er muß die Trauer verarbeiten.
Wer Ohrensausen hat, braucht keinen Ohrenarzt. Er muß lernen, sich zu erholen."Wenn man begriffen hat, warum man ihn hat, dann ist Tinnitus für den in erster Linie Überforderung, Streß, Überbelastung und psychischer Druck verantwortlich zu machen seien, laut Greuel heilbar.
Das war der dritte "Lebenswert" und ich hoffe ich hatte mit meinem Themen-Mix wieder viel Interessantes für Sie.
Der nächste "Lebenswert" wird in ca. 2 Monaten zu Ihnen kommenHerzliche Grüße
Manuela Schlenker
Zum Abschluß jetzt noch etwas für´s Gemüt:
Ein Patient ist überzeugt, daß er bereits tot ist.
Alle Überzeugungsversuche des Arztes schlugen fehl. Dabei hatte er auf die Körpertemperatur, auf die Atemfunktionen und vieles andere hingewiesen.
Schließlich sagt er zum Patienten: "Sagen Sie mal, bluten Leichen eigentlich?"
Der Patient sagt: "Natürlich nicht".
Der Arzt nimmt eine bereits vorbereitete Nadel und sticht den Patienten in die Hand. Es beginnt zu bluten.
Der Arzt: "Was sagen Sie jetzt"?
Der Patient antwortet: "Ich habe mich getäuscht. Leichen bluten doch".
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