Liebe Lebenswert - LeserInnen,

 

im Hinblick auf die Schoko-Nikoläuse und Lebkuchen, die bei uns im Supermarkt schon seit Anfang November aus den Regalen schauen kommt heute ein etwas winterlich angehauchter "Lebenswert". Viel Spaß beim Lesen.

 

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Inhalt "Lebenswert No. 11"

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-01- Ölziehkur

-02- Honig

-03- Erkältungsvorbeugung:
Schutz vom roten Sonnenhut

-04- Winterfit durch "Power-Proteine"

 

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-01- Ölziehkur

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Das Ölziehen ist ein bewährtes Naturheilverfahren, das sich in Russland und Indien schon vor Jahrhunderten bewährt hat und erst vor einigen Jahren auch nach Deutschland gekommen ist. Die inzwischen internationale Bekanntheit verdankt die Ölziehkur dem russischen Arzt Dr. Karach, der auf einem Kongress des Allukrainischen Verbands der Bakteriologen und Onkologen es als bewährtes Heilverfahren vorstellte.

Anwendung

Die Einfachheit der Anwendung täuscht über die großen gesundheitlichen Verbesserungen hinweg: Man bewegt einen kleine Menge hochwertiges Öl (am besten kontrollliert biologischen Sonnenblumen-, Raps- oder Olivenöl) in der Mundhöhle hin und her, zieht es durch die Zähne und spuckt es nach 10 bis 15 Minuten wieder aus. Dies sollte täglich morgens nach dem Aufstehen auf nüchternen Magen gemacht werden, dann ist die Wirkung am größten. Auch wenn das Ölziehen am Anfang als unangenehm erscheinen kann, wird es mit der Zeit zur liebgewordenen unverzichtbaren Gewohnheit. Gerade nach einer durchlebten Nacht, die am Morgen seinen Geschmack hinterlässt, erfährt man es als Befreiung die Nikotin- und Alkoholrückstände loszuwerden.

Wirkung

Es hat aber noch größere Wirkung, die nicht unmittelbar erfahren werden: -Entgiftung und Entschlackung des Körpers -Stärkung der Abwehrkräfte Verbesserung des Allgemeinbefindens -Ankurbelung der Selbstheilungskräfte des Körpers Damit kann es gegen vielerlei Erkrankungen und Beschwerden helfen: -Erkrankungen der oberen Luftwege -Häufig wiederkehrende Erkältungen und grippale Infekte -Beschwerden im Hals-Nasen-Ohrenbereich -Verschleimung der Kiefer- und Stirnhöhlen-Erkrankung von Zähnen und Zahnfleisch, Zahnstein -Nachgedunkelte und gelbe Zähne -Erkrankungen des Bewegungsapparates (rheumatische Beschwerden, Gelenkschmerzen, Rückenschmerzen) -Blutarmut -Nachlassen der Seh- und Hörfähigkeit -Hautkrankheiten, Ekzeme,, Abszesse -Magen- und Darmprobleme -Kopfschmerzen -Erschöpfungszustände -Appetitlosigkeit -Konzentrationsschwächen -Depressive Verstimmungen -Nervöse Unruhen und Schlafstörungen -Durch Genussgifte, Umweltbelastung und Medikamentenmissbrauch hervorgerufene Beschwerden -Entzugserscheinungen

Mögliche Nebenwirkungen

Zu Beginn der Ölziehkur wird oft von einer Verschlimmerung der Beschwerden berichtet oder anderen zusätzlichen Reaktionen wie Hautausschläge oder Fieber. Dies ist allerdings kein schlechtes Zeichen, sondern meist Ausdruck eines verborgenen Krankheitsherdes, der durch das Ölziehen erst bemerkbar wurde. Dr. Karach bemerkte dazu: "Der Eindruck der Verschlechterung tritt hauptsächlich dann auf, wenn sich die einzelnen Krankheitsherde zu verflüchtigen beginnen." Das anfängliche Leiden ist also ein völlig natürlicher Regenerierungsvorgang. Die auftretenden Beschwerden beliefen sich meist auf: -Stimmungsschwankungen -Nervöse Gereiztheit -Erschöpfung -Schwere Glieder und Gelenke -Leichte Grippesymptome -Erhöhte Temperatur -Verdauungsstörungen -Halsschmerzen -Stärkere Verschleimung -Anschwellen der Lymphknoten -Hautkribbeln oder jucken Normalerweise sind diese Symptome positiv zu bewerten, sollte sich allerdings nach einigen Tagen keine Besserung einstellen, wird empfohlen einen Arzt aufzusuchen. In der Regel treten Nebenwirkungen in dieser starken Form nicht auf.

Ölziehen als geistige Übung

Wer morgens keine Zeit hat, weil er seine Schlafzeit ausreizen will, kann das Ölziehen ruhig neben den morgendlichen Arbeiten erledigen. Oft wird aber geraten, das Ölziehen gleichzeitig als geistige Übung und geistiges Reinigungsritual zu betreiben. Eine Bewusstmachung auf den körperlichen Reinigungsprozess, der inneren Entgiftung kann meditativen Charakter haben. Viele sind nicht mehr geübt in sich hineinzuhorchen und den Belangen des Körpers zuzuhören, was oft auch Ursache von vielen Gesundheitsstörungen ist. Die Konzentration auf das Herausziehen alles Schlechten im Körper wirkt sich positiv auf die Psyche aus und kann zu einer größeren Gelassenheit bei der Bewältigung von Alltagsproblemen führen und zur Verminderung von vorallem chronisch auftretenden Krankheiten, die meist stressbedingt sind.

 

 

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-02- Honig

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Honig als Medizin

Der Honig beginnt schon auf dem Weg in den Körper mit seiner wohltuenden Wirkung. Wenn man hartnäckige Mund- und Rachenentzündungen hat, soll man mehrmals täglich einen Löffel feinsteifen Blütenhonig einnehmen du ihn auf der Zunge zergehen lassen. Bei einer Mandelentzündung hilft als erste Maßnahme ein Löffel voll kristalliner Honig. Seine Inhaltsstoffe wirken eiterausziehend, bakterientötend und entzündungshemmend. Doch sollte man sich bei dieser Krankheit sich auf jeden Fall in die Hand eines Arztes begeben.

Dass Honig kräftigend wirkt, ist allseits bekannt. Diese Wirkung beruht auf den im Honig enthaltenen Zuckern. Sie bestehen aus Einfachzuckern und sind dem Körper gleich verfügbar. Raffinierter Zucker ist zwar auch Traubenzucker hat zwar, er besteht aber nur aus Zucker und hat nicht die Qualität von Honig, der auch noch Enzyme, Hormone, Wuchsstoffe und organische Säuren enthält. Honig enthält auch den Stoff Acetylcholin. Es wird bei Tieren an den Nervenenden gebildet und wirkt anregend auf die Weiterleitung von Nervenreizen.

Honig kann auch Heuschnupfen heilen oder lindern, wenn der Honig, den man isst, aus der Region kommt, in der man lebt. Dabei kommt die Wirkung der im Honig enthaltenen Pollen zur Geltung. Diese wirken nach dem homöopatischen Prinzip desensibilisierend.

In Magen wirkt Honig vor allem stabilisierend auf den Säurehaushalt. Im Verdauungstrakt wirkt Honig anregend, was bei Menschen mit sitzender Tätigkeit von Vorteil ist.

Honig ist auch bei vielen Formen von Verletzungen gut. Bei Schürfwunden und anderen Verletzungen hilft auf die Wunde geschmierter Honig, da hier wieder die entzündungshemmenden Eigenschaften zum tragen kommen. Außerdem kommt die wasserziehende Wirkung des Honigs zur Geltung. Eventuell in die Wunde gekommene Bakterien werden mit dem Wundwasser aus der Wunde gezogen. Der auf die Wunde aufgetragene Honig bewirkt, dass keine neuen keime in die Wunde gelangen können.

Noch eine Anmerkung zum Vorurteil, dass Honig Karies verursachen würde. Naturbelassener Honig enthält Inhibine, die wachstumshemmend auf die Karies erzeugenden Bakterien wirken. Somit ist Honig weniger gefährlich für die Zähne als Rohrzucker, der heute normalerweise zum Süßen von Speisen und Getränken verwendet wird.

Noch mehr Heilmittel aus dem Bienenvolk

Eine weitere Kostbarkeit aus dem Bienenvolk ist das Propolis. Die Bienen sammeln Harze, die bei Verletzungen freigesetzt werden und von den Knospen der Kastanien, Pappeln und anderer Bäume und Sträucher, fügen Speichel hinzu und kitten damit Ritzen und Fugen in ihrem Bau zu. Auch benutzen die Bienen Propolis, um damit das Innere des Bienenstocks keimfrei zu halten. Trotz der für Pilze und Bakterien optimalen Bedingungen, hohe Luftfeuchtigkeit und 37°C Temperatur, haben Keime im Bienenvolk keine Chance. Das beruht zum Großteil auf der Keim hemmenden Wirkung von Propolis.

Beim Menschen wirkt Propolis ebenfalls. Es hilft bei vielerlei Entzündungen, jedoch ohne Nebenwirkungen hervorzurufen, etwa wie die synthetischen Antibiotika.
Propolis wirkt gegen Herpes, wunde Haut, Verbrennungen, Zahnschmerzen, Mundgeruch, Halsentzündungen, Zahnfleischbluten und vieles mehr.

Pollen

Die Bienen nutzen den Blütenstaub der Pflanzen als Futterquelle für ihre Brut. Die Blütenpollen werden beim Blütenbesuch von den Bienen gesammelt und als Pollenhöschen in den Stock getragen. Sie werden ebenso wie der Honig in den Waben gelagert. Die Bienen geben beim Einlagern Nektar, Honig und Speichel zu. Dann entsteht Bienenbrot. Dieses Bienenbrot hält monatelange.

Pollen enthalten ein Reihe an Aminisäuren, Fette, Zucker, Mineralien, Spurenelemente, Enzyme, antibakterielle Substanzen und Vitamine.

 

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-03- Erkältungsvorbeugung:
Schutz vom roten Sonnenhut

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Ob in öffentlichen Verkehrsmitteln, am Arbeitsplatz oder beim Einkaufen - überall breiten sich jetzt die Erkältungserreger aus. Wirksame Hilfe bietet eine alte indianische Heilpflanze: Echinacea stärkt das Immunsystem und unterstützt den Körper bei der Abwehr von Erkältungskrankheiten.

Viele Menschen halten Erkältungskrankheiten für unausweichlich oder nehmen den "Schnupfen" auf die leichte Schulter. Dabei verursachen diese Infekte nicht nur einen enormen volkswirtschaftlichen Schaden, sie schwächen die Abwehrkräfte und können so zum Beispiel einer Infektion mit echten Grippeviren Vorschub leisten oder andere Atemwegserkrankungen verschlimmern. Ältere und Kinder leiden am meisten unter den Folgen. Dass das nicht so sein muss, beweisen Menschen, die ihr ganzes Leben keine Erkältung bekommen. Man nimmt an, dass diese Menschen ein besonders starkes Immunsystem haben.

Wer nicht zu diesen Glücklichen gehört, kann sein Immunsystem mit Extrakten aus dem roten Sonnenhut (Echinacea) unterstützen. Inzwischen ist es den Forschern gelungen, die Wirkweise dieser Heilpflanze aufzuklären. Die Wirkstoffe des Extrakts aktivieren die Zellen des Immunsystems. Darüber hinaus hemmt Echinacea einen speziellen Eiweißstoff - ein sogenanntes Enzym - mit dem die Viren die Schleimhäute des Menschen angreifen, um in den Körper eindringen zu können. Dadurch bremst der Echinacea-Extrakt die Ausbreitung der Erreger im Organismus und beschleunigt so die Genesung.

 

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-04- Winterfit durch "Power-Proteine"

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Enzyme sind wahre "Power-Proteine": Pausenlos regulieren diese Eiweißstoffe die zahlreichen Stoffwechselvorgänge im Organismus. Ohne diese Vitalstoffe kann unser Körper nicht funktionieren. In winterlichen "Krisenzeiten" kann deshalb die vorübergehende Einnahme eines Enzympräparates vorteilhaft sein.

Enzyme sind Eiweißmoleküle, die an allen biochemischen Prozessen im Körper beteiligt sind. Im menschlichen Organismus soll es ca. 20.000 verschiedene Enzyme geben - erst etwa 2.500 hat man genau identifiziert. Jedes einzelne Enzym hat eine ganz bestimmte Aufgabe. Einige sind beispielsweise dafür verantwortlich, dass unser Blut optimal fließen kann, es also weder zu dick noch zu dünn ist. Andere sind am Zucker- oder am Fettstoffwechsel beteiligt. Auch spielen Enzyme für das Abwehrsystem unseres Körpers eine entscheidende Rolle und sie regulieren darüber hinaus verletzungsbedingte Entzündungen. Kennzeichnend für diese fleissigen Eiweißstoffe ist, dass sie aus diesen biochemischen Reaktionen am Ende wieder unverändert hervorgehen. Würden die Enzyme ihre Arbeit einstellen, wäre dies gleichbedeutend mit dem Tod des Organismus.

Besonders viele Enzyme enthalten Früchte wie Ananas, Papaya, Feigen oder auch Kiwis. Ananas sind wahre "Enzym-Bomben".
Wenn wir krank sind, benötigen wir mehr Enzyme als sonst. Leider reicht es dann aber nicht aus, viele solcher Früchte zu essen. Die empfindlichen Enzyme werden nämlich durch unsere Magensäure zerstört. Deshalb kann es insbesondere in Zeiten mit erhöhter Belastung nützlich sein, speziell geschützte Enzyme in Drageeform zu sich zu nehmen. Sie lösen sich nicht im Magen, sondern erst im Darm auf und gelangen durch die Darmschleimhaut in die Blutbahn. Über das Blut werden sie dann automatisch dahin transportiert, wo sie gebraucht werden: beispielsweise an eine verletzte Körperstelle, wo sie den Heilungsprozess fördern, oder zu entzündeten Nasennebenhöhlen, wo sie zum Abschwellen der Schleimhaut beitragen. Oder zu einem akuten Entzündungsherd, zum Beispiel der Harnblase. Bei all diesen Beschwerden oder Erkrankungen können Enzyme Linderung bringen und die Heilung beschleunigen. Genauso wie sie vorbeugend zur Stärkung unseres Abwehrsystems eingenommen werden können.

 

Ich wünsche Ihnen allen eine besinnliche Adventszeit, eine frohes Weihnachtsfest und einen gesunden Start ins Jahr 2006.

 

Herzliche Grüße

Manuela Schlenker

 

Zum Abschluß wieder etwas für´s Gemüt:

 

Zwei Kurgäste unterhalten sich: "Sag mal," meint der eine, "was machst Du eigentlich gegen Deine Schlafstörungen?" "Ich zähle bis 3." "Wie - und das hilft." "Ja - aber manchmal zähl ich auch bis halb vier."