Liebe Lebenswert - LeserInnen,

 

im aktuellen Lebenswert finden Sie Fortsetzungen und Ergänzungen zu Themen der letzten Ausgabe. So folgt auf die Abhandlung zum Thema "Phytotherapie" nun ein Artikel über die Heilkraft der Pflanzen.
Zum Thema "sauberes Raumklima folgt nun ein Artikel über die Wirkung von Pflanzen im Wohn- und Arbeitsbereich.
Ganz besonders ans Herz legen, möchte ich ihnen den Artikel über Impfschäden, ebenso wie die dazugehörige Internetseite.

 

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Inhalt "Lebenswert No. 10"

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-01- Die Heilkraft von Bäumen und Pflanzen

-02- Impfschäden

-03- Dicke Luft natürlich filtern

-04- Warum ist am ENDE meiner Energie noch so VIEL Tag übrig?

 

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-01- Die Heilkraft von Bäumen und Pflanzen

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Nachstehenden, alphabetisch gelisteten Bäumen und Pflanzen werden besondere Heilkräfte zugesprochen. Natürlich kann im Rahmen dieses Führers nur eine Auswahl an heimischen Bäumen und Pflanzen berücksichtigt werden. Eine Fundgrube sind, wie so oft die Schriften der heiligen Hildegard von Bingen.

 

Die wichtigsten Wirkstoffe

Alkaloide sind stickstoffhaltige, organische Verbindungen, in der Regel giftig, die in vielen Blütenpflanzen gebildet werden. Alkaloide wirken bereits in geringen Dosen auf Körperfunktionen. Bisher sind ungefähr 3000 verschiedene Alkaloide bekannt. Besonders alkaloidreiche Heilpflanzen finden sich unter den Mohn-, Nachtschatten-, Hahnenfuß- und Liliengewächsen.

Ätherische Öle zählen zu den wichtigsten Wirkstoffen, sind leicht flüchtig, finden sich häufig in Doldengewächsen und in Lippenblütlern, besitzen in der Regel desinfizierende und entzündungshemmende Wirkung. Durch alkoholische Auszüge kann man aus ihnen Einreibemittel herstellen.

Bitterstoffe sind verschiedenartig aufgebaute, bitter schmeckende Stoffe. Sie führen mitunter zur Vermehrung der roten und weißen Blutkörperchen und regen durch ihre bitter schmeckenden Eigenschaften die Speicheldrüse zu vermehrter Tätigkeit an. Bitterstoffe tragen besonders Enziangewächse, Korb- und Lippenblütler.

Gerbstoffe sind in vielen Pflanzen zu finden und werden vor allem durch ihre stark zusammenziehenden Eigenschaften zur Blutstillung verwendet. Gerbstoffe gehen kaputt, wenn sie über längere Zeit hinweg gekocht oder hoher Luftfeuchtigkeit ausgesetzt werden. Gerbstoffe besitzen die Eigenschaft, tierisches Eiweiß zu härten. Aufgrund dieser Fähigkeit wirken sie unter anderem verdichtend auf Gewebe, helfen bei Brandwunden und werden dank ihrer stopfenden Kraft auch bei Durchfall angewendet.

Unter Haupt-, Neben- und Ergänzungswirkstoffen versteht man alle weiteren, hier nicht einzeln aufgeführten Inhaltsstoffe einer Heilpflanze, die jedoch für die Wirkung derselben entscheidend sein können. Zu den Haupt-, Neben- und Ergänzungswirkstoffen zählen u. a.: Chlorophyll, Eiweiß, Pflanzenenzyme, Spurenelemente, Vitamine.

Mineralstoffe Kali und Kalksalze zählen zu den wichtigsten Aufbaustoffen des Organismus. Kalksalze sind nötig für den Knochenaufbau, für das Nervensystem sowie für die Widerstandskraft. Kalisalze sind leicht löslich, sind in praktisch allen Heilpflanzen enthalten und besitzen eine harntreibende Wirkung.

Die in den meisten Heilpflanzen enthaltene Kieselsäure dient u. a. der Lungenwiderstandskraft sowie der Festigung des Bindegewebes.

Organische Säuren kommen in fast allen Pflanzen und in vielen Früchten vor. Zu ihnen zählen Apfelsäure, Oxalsäure, Weinsäure, Zitronensäure. In der Regel haben sie leicht abführende Wirkung.

Der Begriff Saponine leitet sich vom lateinischen Wort sapo = Seife ab, da diese Naturstoffe in Wasser gelöst stark schäumend sind. Saponine sind, wenn sie in größerer Menge in die Blutbahn gelangen, tödlich. Bei fachgerechter Dosierung besitzen sie blutreinigende, harntreibende, schleimlösende und antibiotische Wirkung.

Schleimstoffe dienen durch ihre einhüllende Wirkung als Schutz gegen Reizstoffe und Säuren. Werden in der Regel vor allem bei Verstopfung sowie bei Entzündungen im HNO-Bereich angewendet. Schleimstoff wird durch starkes Kochen zu Zuckerstoff und darf daher nur mit kaltem Wasser angesetzt werden.

Zuckerartige Stoffe/Glykoside können entweder eine starke Wirkung auf die Herztätigkeit ausüben oder aber auch praktisch wirkungslos sein. Sie sind meist stark giftig und finden sich in Fingerhutarten und im Maiglöckchen. Das Glykosid des Veilchens dagegen spaltet eine Salicylverbindung ab, ist giftfrei, wirkt schmerzlindernd, fiebersenkend und desinfizierend.

 

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-02- Impfschäden

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Der folgende Artikel stammt von der Internetseite http://www.impfschaden.info/
und ich freue mich, dass der heilpraktiker Andreas bachmair aus Kreuzlingen CH so freundlich war, mir Auszüge aus seiner Homepage zur verfügung zu stellen.

Der Artikel ist recht lang, obwohl ich einiges gekürzt habe, trotzdem halte ich ihn in seiner Brisanz für sehr lesenswert.

 

"Was ist überhaupt ein Impfschaden? Hierbei handelt es sich um einen nach einer Impfung bleibenden Gesundheitsschaden, der über eine übliche Impfreaktion hinausgeht. Wichtig bei Impfschäden ist immer, ob die Impfung öffentlich empfohlen war. 1991 beschloss die Konferenz der Gesundheitsminister, dass die Empfehlungen der STIKO(ständige Impfkommision) künftig die Grundlage für die öffentlichen Empfehlungen der Länder bilden. Ist eine Impfung öffentlich empfohlen, werden die Kosten dafür von der gesetzlichen Krankenkassen in der Regel übernommen.

Kommt es nach einer Impfung zu einer Reaktion, die über das normale Mass hinausgeht, sollte man unbedingt eine Impfschadensmeldung beim Versorgungsamt einreichen. Auch wenn es zu einem Prozess kommt, sind hier keine Kosten zu bezahlen, da Sozialgerichtsfälle kostenfrei sind.

Problematisch ist natürlich der Impfschaden selbst. Schwere Impfschäden sind insgesamt selten. Manche Impfschäden treten jedoch erst Wochen, Monate und manchmal erst Jahre nach der Impfung auf, und da denkt man nicht mehr an eine Impfung. Langzeitstudien zu Impfungen gibt es leider nicht. Solche Studien wären aber zum Schutz der Bevölkerung unbedingt notwendig und sollten von staatlicher Seite initiiert werden, ohne Beteiligung der Pharmaindustrie.
Für einen Antrag auf Entschädigung ist es also wichtig, dass der Schaden innerhalb einer gewissen Frist entstanden ist und dass ferner es als Impfschadensfolge anerkannt ist. Hierzu zählt man heute vor allem Hirnschäden, Lähmungen, Krampfanfälle, Epilepsie. Gerade aber Krampfanfälle treten aber oft  erst Monate nach einer Impfung auf und werden dann häufig nicht mehr als Impfschaden anerkannt, da ja ein Zusammenhang nicht bewiesen werden kann.

 

Da die Aufzählung aller möglichen Impfreaktionen Seiten füllen würden, werden hier nur die wichtigsten Impfreaktionen und -schäden aufgelistet. Unter den Krankheiten im speziellen finden sie  genauere Beschreibungen.

Mögliche Reaktionen/Folgeschäden nach Impfungen:

* Chronische Abwehrschwäche mit Infektanfälligkeit (häufig an wiederholten Mittelohrentzündungen sichtbar)

* Enzephalopathie = Gehirnerkrankung (Hierbei handelt es sich um ein durch die Impfung ausgelöstes Hirnödem; dies betrifft vor allem Kinder unter 3 Jahren, da diese wegen des noch nicht voll entwickelten Gehirnes auf die Impfung nicht mit einer Entzündung reagieren können) Die Enzephalopathie wird häufig übersehen, da sie nicht immer mit starken Symptomen verbunden ist. Es kann aber hier zu späterem Entwicklungsstillständen kommen. Die Encephalopathie kann auch Mitauslöser des Cri encéphalique sein.

* Schreianfälle/Cri encéphalique(meist äusserst durchdringend und schrill) =  Zeichen für eine mögliche Hirnschädigung

* Autoimmunkrankheiten

* Auslösung von Allergien, wie Asthma, Hautallergien, Heuschnupfen, Lebensmittelallergien...

* Krampfanfälle

* Epilepsie

* Autismus

* Schlafsucht

* Schlafumkehr (Kind ist nachts wach und unruhig, tagsüber schläfrig)

* Wesensveränderung, Verhaltensauffälligkeiten, schwere Erziehbarkeit, Hyperaktive Kinder, ADS, Apathien (Gleichgültigkeit und Lustlosigkeit)

* Diabetes

* Multiple Sklerose

* Sprachentwicklungsverzögerungen

* SID (Sudden infant death) plötzlicher Kindstod

 

Viele der angeführten Impfreaktionen und Impfschäden werden zur Zeit heftig diskutiert. Besonders bei Diabetes, Autismus und Multiple Sklerose bestehen grössere Kontroversen, ob ein Zusammenhang mit Impfungen gegeben ist.  Problematisch ist immer die "Nachweisbarkeit" der Schäden, da diese meist erst nach Monaten auftreten und damit ein kausaler Zusammenhang meist verneint wird.

 

Offiziell anerkannte Impfschäden

Die oben genannten Folgeschäden werden nach "offizieller" Meinung meist nicht als solche anerkannt bzw. wenn diese auftreten, werden sie nicht als mit der Impfung ursächlich in Verbindung gebracht. Impfschäden die von offizieller Seite anerkannt werden, richten sich im  wesentlichen nach den Anhaltspunkten für die ärztliche Gutachtertätigkeit im sozialen Entschädigungsrecht und nach dem Schwerbehindertengesetz (Herausgegeben vom Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung): Alle Versorgungsämter und Sozialgerichte sind gehalten, diese zu Grunde zu legen.

Anhaltspunkte für die ärztliche Gutachtertätigkeit

Poliomyelitis-Schutzimpfung

a) mit Lebendimpfstoff:
Übliche Impfreaktionen: Einige Tage nach der Schluckimpfung gelegentlich - nur wenige Tage anhaltend - Durchfall, Erbrechen, erhöhte Temperatur, Exantheme, Kopfschmerzen und Abgeschlagenheit.
Impfschäden: Poliomyelitisähnliche Erkrankungen mit schlaffen Lähmungen von wenigstens sechs Wochen Dauer (Impfpoliomyelitis): Inkubationszeit beim Impfling 3 bis 30 Tage, Auftreten von Lähmungen nicht vor dem 6. Tag nach der Impfung. Bei Immundefekten sind längere Inkubationszeiten zu beachten (bis zu mehreren Monaten).
Beim Guillain-Barré-Syndrom ist ein ursächlicher Zusammenhang mit der Impfung dann wahrscheinlich, wenn die Erkrankung innerhalb von 10 Wochen nach der Impfung aufgetreten ist.
Die sehr selten beobachtete Meningoenzephalitis und/oder die Manifestation eines hirnorganischen Anfallsleidens ohne die Symptome einer Impfpoliomyelitis bedürfen stets einer besonders sorgfältigen diagnostischen Klärung.

b) mit Impfstoff aus inaktivierten Vieren:
Übliche Impfreaktionen: Lokalreaktion, selten leichte Allgemeinerscheinungen
Impfschäden: Sind bei den heutigen Impfstoffen nicht beobachtet worden.

 

Masern-Schutzimpfung
a) mit Lebendimpfstoff:
Übliche Impfreaktionen: Ab 7. Tag gelegentlich das Bild der Impfmasern (milde Imitation der Krankheit), bis zu 3 Tagen anhaltend, ohne Infektionsgefährdung der Umgebung.
Impfschäden: Akut entzündliche Erkrankungen des zentralen Nervensystems bedürfen einer besonders sorgfältigen diagnostischen Klärung. Ein ursächlicher Zusammenhang mit der Impfung kommt in Betracht, wenn die Erkrankung innerhalb von 7 bis 14 Tagen nach der Impfung aufgetreten ist, eine Antikörperbildung nachweisbar war und andere Ursachen der Erkrankung ausscheiden. Wenn Krampfanfälle innerhalb der ersten postvakzinalen Woche auftreten, können diese in keinem ursächlichen Zusammenhang mit der Impfung stehen, da in diesem Zeitraum nichts im Blut vorhanden ist.
b) mit Spaltimpfstoff:
Übliche Impfreaktionen: Lokalreaktion, selten leichte Allgemeinerscheinungen
Impfschäden: Außer sehr seltenen allergischen Reaktionen keine Schäden

 

Röteln-Schutzimpfung
Übliche Impfreaktionen: Innerhalb der ersten 3 Wochen gelegentlich Arthralgie/akute Arthritis, Exantheme, erhöhte Temperatur, Lymphadenitis.
Impfschäden: Sehr selten chronische Arthritiden. Gefahr der Fruchtschädigung innerhalb der ersten drei Schwangerschaftsmonate.

Influenza-Schutzimpfung
Übliche Impfreaktionen: Selten geringe Lokalreaktion, milde Allgemeinerscheinungen.
Impfschäden: Selten akute thrombozytopenische Purpura, selten Guillain-Barré-Syndrom (bis zu 10 Wochen nach Impfung). Andere akut entzündliche Erkrankungen des zentralen Nervensystems sind noch seltener und bedürfen einer besonders sorgfältigen diagnostischen Klärung. Ein ursächlicher Zusammenhang mit der Impfung kommt in Betracht, wenn die Erkrankung innerhalb von 3 Wochen nach der Impfung aufgetreten ist.

Gelbfieber-Schutzimpfung
Übliche Impfreaktionen: Selten zwischen dem 5. und 8. Tag leichte "grippale" Allgemeinerscheinungen.
Impfschäden: Äußerst selten Meningoenzephalitis (vorwiegend bei Säuglingen und Kleinkindern), selten Thrombozytopenien.

Tollwut-Schutzimpfung
Übliche Impfreaktionen: Neben Lokalreaktionen erhöhte Temperatur, stärkere Allgemeinerscheinungen, Abgeschlagenheit, gelegentlich Gelenkbeschwerden.
Impfschäden: Bei den früher verwendeten Hirngewebs-Impfstoffen nach einigen Tagen bis zu mehreren Wochen Enzephalomyelitis oder Polyneuritis, gelegentlich Phlegmone, Nephritis.
Bei den heute verwendeten Zellkultur-Impfstoffen sehr selten Neuritis, Polyneuritis, Guillain-Barré-Syndrom.

Cholera-Schutzimpfung
Übliche Impfreaktionen: Vor allem nach Wiederimpfung wenige Tage anhaltende Lokalreaktion, regionäre Lymphknotenschwellung, gelegentlich Fieber, Durchfall, Übelkeit, selten Exantheme.
Impfschäden: Sehr selten Neuritis.

Typhus-Schutzimpfung
a) Bei oraler Impfung: Keine Impfschäden bekannt.
b) Bei parenteraler Impfung:
Übliche Impfreaktionen: Ähnlich wie nach Cholera-Schutzimpfung, meist etwas ausgeprägter; Exantheme kommen häufiger vor.
Impfschäden: Gelegentlich Thrombosen, Neuritis, Enzephalomyelitis, Nierenschäden, Reaktivierung tuberkulöser Erkrankungen.

 

Tuberkulose-Schutzimpfung (BCG)
Übliche Impfreaktionen: 2 Wochen bis 3 Monate nach der Impfung knötchenförmige Infiltration, manchmal mit Einschmelzung des Impfherdes, regionäre Lymphknotenschwellung, keine Allgemeinerscheinungen.
Impfschäden: Längerdauernde und ausgedehnte Ulkusbildung, manchmal mit Lymphknoteneinschmelzung, sehr selten Keloide, Lupoide, Tuberkulide, auch Generalisation (miliare Aussaat), Ostitis oder Osteomyelitis, manchmal mit Latenzzeiten bis zu mehreren Jahren; Erregernachweis [BCG-Stamm] erforderlich.

Pertussis-Schutzimpfung
a) Vollbakterienimpfstoff:
Übliche Impfreaktionen: Häufig Lokalreaktionen mit Schwellung der regionären Lymphknoten, Temperaturerhöhung zwischen 1. und 3. Tag; Inappetenz, Erbrechen, außerdem sehr selten innerhalb weniger Stunden nach der Injektion schockähnliche Zustände
Impfschäden: Selten. Gelegentlich nach anhaltendem schrillen Schreien - innerhalb von 3 Tagen Auftreten einer Enzephalopathie, dabei oft hirnorganische Anfälle, manchmal progredienter Verlauf. Nach Enzephalopathie selten auch Dauerschäden (spastische Lähmungen und geistige Retardierung). Selten Neuritis (insbesondere Hirnnerven), selten Nephrose.
b) Azelluläre Impfstoffe:
Übliche Impfreaktionen: Wie bei Vollbakterienimpfstoff, aber seltener.
Impfschäden: Langzeiterfahrungen stehen noch aus.

 

Diphtherie-Schutzimpfung
Übliche Impfreaktionen: Im allgemeinen nur geringe Lokalreaktionen, auch mit Allgemeinerscheinungen und Exanthemen.
Impfschäden: Sehr selten akut entzündliche Erkrankungen des zentralen Nervensystems; sie bedürfen einer besonders sorgfältigen diagnostischen Klärung. Ein ursächlicher Zusammenhang mit der Impfung kommt in Betracht, wenn die Erkrankung innerhalb von 28 Tagen nach der Impfung aufgetreten ist, eine Antikörperbildung nachweisbar war und andere Ursachen der Erkrankung ausscheiden. Sehr selten Neuritis, vor allem der Hirnnerven (wie bei der Krankheit), Thrombose, Nephritis.

Tetanus-Schutzimpfung
Übliche Impfreaktionen: Lokalreaktion, verstärkt nach Hyperimmunisierung.
Impfschäden: Sehr selten Neuritis, Guillain-Barré-Syndrom.

Mumps-Schutzimpfung
Übliche Impfreaktionen: Innerhalb der ersten drei Tage gelegentlich Fieber, sehr selten Parotitis, Lymphknotenschwellung.
Impfschäden: Sehr selten Meningitis nach 7 - 30 Tagen ohne Dauerschäden, Orchitis (meist einseitig). Ein ursächlicher Zusammenhang zwischen der Impfung und einem insulinabhängigen Diabetes mellitus (Typ-I-Diabetes) ist wissenschaftlich umstritten.

Hepatitis-A-Schutzimpfung
Übliche Impfreaktionen: Lokalreaktion, geringe Allgemeinbeschwerden, gelegentlich leichter Temperaturanstieg.
Impfschäden: Langzeiterfahrungen sind noch nicht gegeben.

Hepatitis-B-Schutzimpfung
Übliche Impfreaktionen: Lokalreaktion, geringe Allgemeinbeschwerden, gelegentlich leichter Temperaturanstieg.
Impfschäden: Vorübergehende, bis zu mehreren Wochen anhaltende Arthralgien, sehr selten Neuritis, Polyneuritis, Guillain-Barré-Syndrom.

Haemophilus-influenzae-b-Schutzimpfung
Übliche Impfreaktionen: Lokalreaktion, geringe Allgemeinbeschwerden, gelegentlich Urtikaria.
Impfschäden: Extrem selten Guillain-Barré-Syndrom.

Frühsommer-Meningoenzephalitis-Schutzimpfung
Übliche Impfreaktionen: Innerhalb von 12 bis 48 Stunden nach Impfung Lokalreaktion, geringe Allgemeinbeschwerden.
Impfschäden: Extrem selten periphere Nervenschäden.

Vorbezeichnete Impfschäden sind nicht abschließend dargestellt, werden aber von den Versorgungsämtern und Gerichten bei vorliegenden Voraussetzungen anerkannt.
Die aufgeführten Schäden sind nicht allumfassend dargestellt. Die "Anhaltspunkte" enthalten lediglich häufiger vorkommende Schäden. Durch die Trägerstoffe in den Impfstoffen - wie Thiomersal - werden ebenfalls unerwünschte Arzneimittelwirkungen ausgelöst."

 

 

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-03- Dicke Luft natürlich filtern

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Zimmerpflanzen reinigen Raumluft

Kopfschmerzen, Atemnot, Schwindel und Dauermüdigkeit nach einigen Stunden im Büro ­ Schuld sind häufig flüchtige Chemikalien in der Raumluft. Ganz oben auf der Liste der Schadstoffe steht Formaldehyd, eine Allround-Chemikalie, die noch in vielen Möbeln steckt. Doch Zimmerpflanzen können Gifte in Möbeln, Teppichen und Computern filtern.
Die dicht belaubte Birkenfeige, der robuste Drachenbaum oder der herzförmige Philodendron sehen nicht nur gut aus und bringen etwas Natur in nüchterne Büros, sie leisten darüber hinaus auch gute Dienste als Giftfilter. Seit rund zwanzig Jahren untersuchen Wissenschaftler die Wirkung von Pflanzen in Innenräumen. Den ersten richtigen Durchbruch erlangte eine Studie der amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA - die Erkenntnis nämlich, dass die Luft durch Pflanzen sauber wird. Die Forschungsergebnisse des John C. Stennis Space Centers haben ergeben: besonders Orchidee, Gerbera, Efeu und Arecapalme oder Betelpalme filtern Schadstoffe aus der Luft. Für Raucher sind vor allem Birkenfeige und Grünlilie zu empfehlen.

 

"Gutes Betriebsklima"

Spezielle Enzyme wandeln aufgenommene Gifte in ungefährliche Stoffe um, die von der Pflanze weiterverwertet werden. Zwar können Grünpflanzen die Luft stark belasteter Räume nicht komplett reinigen, aber in genügender Zahl und Größe das "Betriebsklima" wesentlich verbessern ­ mit einem kleinen Pflänzchen in der Ecke ist es also nicht getan. Außerdem sind viele Pflanzen optimale Luftbefeuchter. Sie sorgen dafür, dass sich die Bewohner auch bei trockener Hitze wohl fühlen.

 

Sick Building Syndrome

Nach einer Studie des Umweltbundesamtes halten wir uns täglich etwa 20 Stunden in geschlossenen Räumen auf. Flüchtige Lösemittel, wie sie fast immer in Farben und Lacken stecken, lösen häufig Symptome wie Kopfschmerzen und Kreislaufprobleme aus. Bekannte Beispiele sind Formaldehyd in Teppichböden, Spanplatten oder Isolierschäumen, aber auch in Tabakrauch, Holzschutzmittel oder asbesthaltigen Dämmstoffen und Schimmel. Ein direkter Zusammenhang zwischen Krankheitssymptomen und Schadstoffaufnahme ist meist nicht unmittelbar zu erkennen. Umweltmediziner haben dafür einen Fachausdruck: "Sick Building Syndrom", "krankmachendes Gebäude-Syndrom". Viele Beschwerden sind unspezifisch. Das erschwert die Diagnose, die in der Regel ein Umweltmediziner stellt. Auf ein "Sick Building Syndrom" weist hin, wenn der Betroffene in bestimmten Räumen Symptome verspürt, die abklingen, sobald er an der frischen Luft ist.

 

Das Allroundgift Formaldehyd wird unschädlich

Formaldehyd als Bindemittel wird überwiegend in Holzwerkstoffen, also Spanplatten, Sperrholz und Tischlerplatten eingesetzt. Spanplatten werden für den Innenausbau und für Möbel verwendet ­ eine Grundausstattung in Büros. Die Chemikalie strömt als flüchtiges Gas aus den verschiedenen Materialien (Holzwerkstoffe, Bodenbeläge, Textilien, u.a.) aus.
Wissenschaftlern des Forschungszentrums für Umwelt und Gesundheit (GSF) nahe München haben herausgefunden, dass in den Blättern der Pflanzen ein Eiweißstoff steckt, der Formaldehyd in ungiftige Naturstoffe wie Aminosäuren und Zucker umwandelt. Die Entgiftungsreaktion erfolgt ähnlich den Stoffwechselvorgängen in der tierischen und menschlichen Leber. In Analogie zur "Grünen Lunge" bezeichnen die GSF-Wissenschaftler daher das pflanzliche Entgiftungssystem als "Grüne Leber".
Nicht alle Zimmerpflanzen entgiften jedoch gleich gut. Als besonders effektiv gelten die Birkenfeige, die Strahlenaralie und die Efeutute. Eine vollständige Entfernung von Formaldehyd aus der Raumluft können die lebenden Luftfilter jedoch auch unter optimalen Wachstumsbedingungen nicht leisten.

 

Pflanzen sind gut fürs Gehirn

Auch für das menschliche Gehirn wirken Pflanzen wahre Wunder: Schüler lernen besser, wenn Pflanzen im Klassenzimmer stehen. Das haben Forscher der Reading Universität in London herausgefunden. In überfüllten Klassenzimmern beeinträchtigen Kohlendioxide die Konzentration. Zimmerpflanzen wie Yucca-Palmen wandeln das Gas in Sauerstoff um.
Pflanzen im Büro können zudem die Arbeitsleistung fördern. Viele Beschäftigte erleben Zimmerpflanzen nicht nur als konzentrationsfördernd, sondern auch stressmindernd, schreibt die internationale Initiative "Plants for People" in Düsseldorf. Das habe eine Studie der Bayerischen Landesanstalt für Gartenbau und Weinbau gezeigt.

 

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-04- Warum ist am ENDE meiner Energie noch so VIEL Tag übrig?

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Gedanken zur TCM-Ernährung
(TCM = Traditionelle Chinesische Medizin)

Ich möchte Ihnen gerne folgendes Gedankenmodell vorstellen:
Sie haben einen kleinen Gascampingkocher und möchten so lange wie möglich mit dieser kleinen Menge an Gas (= Energie) auskommen. Stellen Sie sich nun vor, dass Sie Tee kochen. Was würden Sie verwenden, um so wenig wie möglich an Gas zu verbrauchen, Eiswürfel oder warmes Wasser? Sie lächeln. Natürlich, Sie würden das warme Wasser verwenden. Die Energie des Gases gleicht unserer Lebensenergie, die uns für einen Tag und für ein ganzes Leben zur Verfügung stehen. Und das Wasser oder die Eiswürfel gleicht unserer Ernährung.

Woher kommt unsere Lebensenergie?
Nach der TCM gibt es zwei Quellen an Energie (= Qi). Qi ist der
Atem des Lebens. Der Motor, der alles nährt, verwandelt und auch zerstört. Die eine Quelle ist die Vorgeburtliche. Wir bekommen zum Zeitpunkt unserer Zeugung von unseren Eltern Energie mit. Dieses Qi steht uns als ,Notreserve' zur Verfügung und wir können es mit meditativen Übungen pflegen.

Die zweite Quelle können wir besser beeinflussen. Es ist das Qi, das wir für unser tägliches Leben benötigen. Es erneuert sich zum größten Teil über die tägliche Nahrung und den Schlaf. Qi ist für unzählige Vorgänge in unserem Organismus wichtig. Solange das Qi
sich bewegt, lebt der Organismus.

Sie selber bemerken die Energie, wenn sie Ihnen fehlt. Sie sind müde
und ausgelaugt. Sie spüren auch, wenn sich das Qi staut.
Sie haben Schmerzen. Manchmal gehen Schmerzen weg, wenn wir uns bewegen oder die Stelle streicheln oder massieren. Durch Bewegung kommt das Qi wieder in Fluss ­ der Schmerz verschwindet.
(Schmerzen können aber auch aus anderen Gründen entstehen. Unklarheiten klären Sie bitte mit Ihrem Arzt ab.)

 

Der Ursprung der TCM

In China begann man schon vor 4000 Jahren die unterschiedliche Wirkung von Lebensmittel auf den Menschen zu beobachten. Die alten Chinesen stellten fest, dass Temperatur, Geschmack und Farbe der Nahrung auf die Organe unterschiedliche Wirkung haben. Sie erkannten, dass Menschen auf dasselbe Nahrungsmittel zu jeder Jahreszeit anders reagieren. Und sie bemerkten, dass jeder Mensch auf das gleiche Nahrungsmittel anders anspricht.

Mit der Temperatur ist aber nicht nur die Esstemperatur gemeint. Jedes Lebensmittel hat eine bestimmte Temperaturwirkung im Körper. Manche wirken kühlend, andere neutral oder erwärmend. Kühlende Nahrungsmittel helfen unserem Körper im Sommer, belasten ihn aber im Winter. Diese Erkenntnis können wir bewusst nutzen, wenn wir Fieber haben. Dann hilft uns zum Beispiel eine kühlende Birne. Wenn wir aber im Sommer zu viel Eis gegessen haben, hilft uns unter Umständen eine Scheibe Ingwer, die Birne würde unsere Übelkeit noch verstärken.

Um zu erkennen, welche Nahrungsmittel wann am Besten gegessen werden, schauen wir uns bei Mutter Natur um. Sie lässt in jeder Jahreszeit und in jedem Klima genau das wachsen, was für den Organismus optimal ist.

Welche Nahrung ist nun optimal?
Zurück zu unserem Modell der Gasflasche. Sie erkennen, dass warme Nahrung für unseren Körper besser zu verwerten ist. Er braucht weniger Energie, um die Nahrung ,aufzuwärmen' oder gar zu kochen. Sie kochen und erwärmen Ihre Nahrung auf dem Herd und nicht mehr in Ihrem Magen und Darm.

Wenn Sie sich näher mit der Energie in der Nahrung beschäftigen möchten, ist der erste Schritt über die warme Nahrung und warmen Getränken. Später wählen Sie nur mehr Nahrungsmittel der Saison aus und spüren die Wirkung der Nahrungsmittel auf Ihren Organismus. Sie stellen sich aus erwärmenden, kühlenden und neutralen Lebensmitteln immer genau die Mahlzeit zusammen, die Ihrem persönlichen Bedürfnis entspricht.

Bald schon spüren Sie positive Veränderungen in Ihrem Energiehaushalt und wagen sich weiter hinein in die leckere energetisierende Welt der TCM-Ernährung. Und Ihnen bleibt GENÜGEND Energie bis zum Tagesende.

 

 

Das war nun ein umfangreicher Lebenswert No. 10. Ich wünsche Ihnen allen einen sonnigen Sommerrets und einen schönen Herbst.

Herzliche Grüße

Manuela Schlenker

 

Zum Abschluß wieder etwas für´s Gemüt:

 

Frau Müller ist schwanger und muß bald entbinden. Herr Müller holt den Arzt. Dieser kommt und verschwindet sofort mit seinem Köfferchen im Schlafzimmer. Kurz darauf steckt er den Kopf heraus und fragt H. Müller, ob er nicht eine Zange hätte. Er gab ihm eine und der Doktor verschwand wieder. Mit hochrotem Kopf kam er abermals heraus und verlangte nach einem Hammer. Kurze Zeit später, schweißgebadet, erschien er wiederum und verlangte ein Brecheisen. Jetzt war es H. Müller zu dumm: "Um Gottes Willen, Herr Doktor, was ist mit meiner Frau?" "Was mit Ihrer Frau los ist, weiß ich auch nicht - denn ich bekomme diese verflixte Tasche nicht auf."

 

Zwei Kurgäste unterhalten sich: "Sag mal," meint der eine, "was machst Du eigentlich gegen Deine Schlafstörungen?" "Ich zähle bis 3." "Wie - und das hilft." "Ja - aber manchmal zähl ich auch bis halb vier."

 

Ein Mann sitzt in der psychologischen Untersuchung. Der Psychologe malt ein Dreieck und fragt, "an was denken Sie, wenn Sie das sehen?"
"An Sex".
Der Psychologe malt eine Kreis und fragt wieder "an was denken Sie, wenn Sie das sehen?"
"An Sex" antwortet der Patient.
Der Psychologe malt ein Viereck und fragt wieder: "an was denken Sie, wenn Sie das sehen?"
Der Patient: "an Sex".
Der Psychologe: "Sie denken immer nur an das eine?"
Der Patient: "Wer malt denn die ganze Zeit hier die Schweinereien?"

 

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